Wie Holly schon sagte, die vierte Quest sollte sich gravierend von den anderen unterscheiden... hier mein Vorschlag. Wahrscheinlich ist das aber zuviel Aufwand...
Die Idee (Prolog):
... wer von euch erinnert sich noch an "The Elder Scrolls 2: Daggerfall"? Das ist der Vorläufer von Morrowind, was wiederum der Vorläufer von Oblivion ist - und damit dürftet ihr in ungefähr wissen, was ich meine.
Im Spiel wurden die Dungeons, die man betreten konnte, nach den damals üblichen Standards umgesetzt. Mit anderen Worten, man hatte ein mehr oder minder Statisches Bild, und konnte sich entscheiden, ob man den sichtbaren Bereich untersucht und vielleicht Gegenstände findet, ob man ihn durchquert ("Vorwärts") oder ihn lieber durch Umsehen ("Links" bzw. "Rechts") erkundet.
Wenn Gegner aufgetaucht sind, wurden sie als Sprites dargestellt (Das ist vielleicht noch einigen ein Begriff, aber effektiv gesehen ist ein Sprite ein Bild, das Dreidimensionalität dadurch simuliert, dass es a) bewegt ist und b) mehrere Seiten besitzt, je nach dem, wie man es sich ansieht - sprich, Vorderseite, Rückseite und die... naja, Seite eben.)
Soviel zur Erklärung. Jetzt meine Idee für die vierte Quest.
Die Umsetzung:
Ich würde mich dabei zum Teil auf Holly beziehen - es gibt verschiedene Gebiete, die man betreten kann, jeweils zufällig ausgewählt. Dargestellt werden sie in der gleichen Form wie bei Daggerfall, also aus mehreren Standbildern, die die Umgebung darstellen. Gegner sind sogesehen animierte 2D-Bilder. Innerhalb der Dungeons, Wälder, Ruinen oder Städte könnte man verschiedene nützliche Items finden, beispielsweise Ausrüstungsgegenstände, Schlüssel, Tränke und sonstiges. Die Waffen, über die man verfügt, sind dieselben, die man auch ansonsten im Spiel verwendet. Man kann entweder den Dungeon bis zum Ende (Dem Endboss bzw. Auftragsziel) spielen, oder aber bereits vorher abbrechen, wenn man sich unsicher ist, ob man die kommenden Kämpfe überlebt, um zumindest einen Teil der Beute zu retten.
Bisher habe ich sowas noch nicht in einem Browsergame gesehen - vielleicht hängt es damit zusammen, dass es gewaltig viel Aufwand ist. Dafür aber wäre es aber auch etwas, das NightCreeps von allen anderen BGs abheben würde.
Verfügbarkeit:
Die "Einmal-pro-Tag"-Regelung, wie bei anderen Spielen des Herstellers, finde ich nicht so verwerflich. Die Dämonenquest, die man bekanntermaßen nur einmal pro Levelstufe abschliessen kann, reicht sogesehen aus - gerade auf höheren Stufen dauert es enorm lange, bis man die Quest erneut abschließen kann. Wenn man den Aufwand bedenkt, der dafür vonnöten sein wird (Sogesehen ein Spiel im Spiel zu programmieren), sollte man auch Gelegenheit dazu haben, daran häufiger seinen Spaß zu haben.
Spielerzahl:
Die Quest sollte, nach Möglichkeit, allein bestreitbar sein. Bei einem Browsergame ist es zu kompliziert, mit einer Gruppe von Spielern eine Quest zu beenden geschweige denn sie überhaupt beginnen zu können.
Die Zeit:
Vom Zeitlichen her sind dem ganzen keine Grenzen gesetzt. Ich bin jedoch dafür, dass man eine Anreisezeit verwendet, wie man sie bereits von den normalen, schwierigen und der Dämonenquest kennt. Sobald diese vorbei ist, beginnt normalerweise der Kampf, und an dieser Stelle könnte im Fall der vierten Quest das Zielgebiet betreten und die Kontrolle an den Spieler übergeben werden.
Orte:
1. Der Klassische Dungeon, in dem allerlei wildes Gekröse herumwandert. Riesenfledermäuse, Spinnen, Ratten, Untote, vielleicht der ein oder andere Werwolf oder Vampir.
2. Die Ruine, in der es schon seit Ewigkeiten spukt. Poltergeister, Untote, Totenbeschwörer, vielleicht das ein oder andere verirrte Wildtier.
3. Die Stadt. Menschenjagen einmal selbst erleben, das hat sich wohl jeder von uns schonmal gewünscht.
4. Der Wald. Irre Kultisten, Mutanten, Ausgestoßene, Wildtiere.
5. Abhängig vom Spielercharakter entweder eine Werwolfhöhle oder ein Vampirschloss, die Monster kann sich jeder denken.
6. Unterirdische Mechanisten-Katakomben... was hier herumwandert, kann sich wohl jeder denken. Mechorgs en masse.
Den Möglichkeiten der Ortswahl sind kaum Grenzen gesetzt, daher habe ich hier nur die ersten 6 Möglichkeiten aufgezählt, die mir eingefallen sind.
Und abschließend... ich fänd's klasse, wenn sowas in der Art eingebaut werden könnte. Wie gesagt, höchstwahrscheinlich ist das viel zu viel Aufwand, aber letztenendes soll die vierte Quest nunmal etwas noch nie dagewesenes darstellen, oder etwa nicht? *grins*
Für Rückfragen bin ich natürlich offen.